CC: World Usability Day & neue Website

Veröffentlicht am 15.11.2017

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Erster World Usability Day an der HTWK Leipzig und der Relaunch der Website der Hochschule.

 


Redaktion: Lukas Müller , Aljoscha Zanner

Kamera: Lea Quandt , Axel Baumgarten

Ton: Lucas Dettling , Konrad Fritsche

Cutter: Fabian Röttcher , Nils Fischer

Sprecher: Steffen Soens

CvD: Philipp Frank

In der aktuellen Folge von Campus Compact seht ihr einige Eindrücke vom ersten World Usability Day an der HTWK in Leipzig. Passend zum Thema „Usability“ hat sich eben diese auf der neuen Website der Hochschule deutlich verbessert. Informationen dazu bekommen wir von Reinhard Franke von der Pressestelle der HTWK. Unter htwk-leipzig.de könnt ihr euch selbst von den Änderungen überzeugen.

Heute bei Campus Compact: der erste World Usability Day in Leipzig und die neue Website der HTWK.

Mit Nutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit haben sich Experten
weltweit am 9. November beim „World Usability Day“ befasst. Prof. Ulrich
Nikolaus und der Softwareentwickler IT Sonix haben den World Usability Day an die Fakulät Medien der HTWK Leipzig geholt. Damit fand das Event zum ersten Mal in einem der neuen Bundesländer außerhalb von Berlin statt. Das Thema lautete dieses Jahr weltweit: „Inclusion through User Experience“.

Die Veranstalter wollen auf die nutzerfreundliche Anwendung von Medien
für Menschen mit und ohne Handicap aufmerksam machen.

Christoph Specht:

„Die IT-Landschaft in Leipzig, so modern sie ist und so viele junge Leute wie darin auch arbeiten, so viele Altlasten haben wir noch aus dem traditionellen Stil Software herzustellen. Also relativ viele Unternehmen arbeiten noch relativ wasserfallartig, auch wenn man sich schon auf die Banderolen geschrieben hat, dass wir jetzt alle agil sind. Aber viele sind doch noch sehr wasserfallmäßig agierend. Und diesen Nutzerfokus, der fehlt bei vielen Unternehmen.“

In 13 Vorträgen und Workshops konnten sich die Teilnehmer im Gutenberg-Bau der HTWK Leipzig darüber informieren, wie das Nutzererlebnis von Medien gestaltet wird und insbesondere für behinderte Menschen verbessert werden kann. Etwa hundert Gäste aus Forschung und Praxis kamen zu den Vorträgen und Workshopsin die Gustav-Freytag-Straße. Neben dem Hauptorganisator IT Sonix waren die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig und die Fakultät Medien der HTWK Leipzig beteiligt. Sie hoffen, dadurch Aufmerksamkeit für die Themen User Experience und Inklusion zu schaffen und den World Usability Day in Leipzig zu etablieren.

Seit Ende September ist die neue Website der HTWK Leipzig online. Wurde dabei auf Usability und Barrierefreiheit wert gelegt? Hierzu hat floid Herrn Reinhard Franke von der Pressestelle der Hochschule befragt. In wie weit ist die Umsetzung dieser Kriterien geglückt?

Reinhard Franke:

„Die alte Seite war nicht responsiv, das heißt man konnte sie am Smartphone oder am Tablet, also den Medien, die Studierende normal häufiger nutzen als den Rechner, nicht gut anschauen. Wir haben also, wie ungefähr die Hälfte aller Hochschulen deutschlandweit, jetzt eine Seite am Start, die sich in an allen Geräten so verhält, wie das dem Endgerät angemessen ist. Fenster bauen sich auf Handys, Smartphones und Tablets anders auf als im Desktop. Das ist eine wesentliche Verbesserung der Usability.

Franke räumt jedoch ein, dass es noch Optimierungsbedarf gebe: bei Usability und auch bei der Barrierefreiheit.

Reinhard Franke:

„So eine Hochschule kann nicht auf so viele Ressourcen zurückgreifen. In Vollzeitstellen waren ein einhalb Leute quasi hauptamtlich mit dem Projekt beschäftigt. Das ist gemessen an den vielen Seiten, die die alte Hochschulwebsite hatte nicht besonders viel.

So kam viel Arbeit auf die Mitarbeiter der HTWK Leipzig zu, die jetzt als Redakteure arbeiten und geschult werden mussten. Franke betont, dass ein wichtiger Teil der Barrierefreiheit von den Redakteuren der Seite kommt. Sie müssten solide gute Inhalte produzieren. Bei der Navigation sollen flache Strukturen erreicht werden statt Unterordner vom Unterordner vom Unterordner. Vor allem Service-Informationen soll man mit möglichst wenigen Klicks erreichen können.
An den Problemen mit der Barrierefreiheit werde gearbeitet, jedoch gebe es Dinge, die zuerst erledigt werden müssten.

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